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Das Fundament dieser neuen „Ausrichtung“ von Prof. Ekard Lind wird mit der dreifachen Bedeutung des Wortes „art“ beschrieben: „Art“ steht einmal für die besondere, zeitgemäße „Artund Weise“, in welcher der Mensch die Mitgeschöpflichkeit Hund in den Mittelpunkt seiner Mensch-Hund-Beziehung stellt (Ethischer Aspekt). Zum anderen verpflichtet „art“ zum „art-gerechten“ Umgang mit dem Hund (Ethologischer Aspekt) und zum dritten soll „art“, sprich Kunst, auf die kreativen Möglichkeiten neuer Didaktik und Methodik hinweisen, „Mensch-Hund-Harmonie“ praktisch zu verwirklichen (Pädagogischer Aspekt).
Ekard Linds Spiel- und Motivationslehre ist mehr als eine Methode, wenngleich der Urheber selbst mehrere Methoden zur Realisierung dieser neuen „Ausrichtung“ entwickelt hat. Hinter den Begriffen „Passive Einwirkung“, „Sättigungsdistanz“, „Augen-MO-Linie“, „Geistiger Zügel“, „Resonanz-Szenario“, „Syntone Kommunikation“, „Signaltiming“, „Impulsive Berührung“, - um nur einiges aus dem Methoden-Repertoire Prof. Ekard Linds zu nennen, verbirgt sich eine gelungene Synthese zwischen modernen Forschungsergebnissen, fächerübergreifender Anwendung und praktisch erprobter Standardisierung. Vom Ideal der "Mensch-Hund-Harmonie" wird der Team-Gedankeabgleitet. So steht Ekard Linds TEAM-Ausbildung im Gegensatz zu herkömmlichen Ausbildungsideologien, welche in der sklavisch-bedingungslosen Unter-Ordnung des Hundes das Ziel sahen (Hund als „Werkzeug in der Hand des Hundeführers“).
Die „Lind-art® - TEAM-Ausbildung“ stellt das „Gegenseitige-Aufeinander-Eingehen“ beider TEAM-Partner in den Vordergrund, wobei zuerst der Mensch lernen muss, was für das Verständnis und den Umgang mit seinem hundlichen Begleiter erforderlich ist. Auf diesen Säulen führt Ekard Linds Team-Bildung und -Ausbildung von der „Unter-Ordnung“ zur „Ein-Ordnung“, ohne dabei jedoch Autorität und Rangordnung in Frage zu stellen. Team-Ausbildung verwandelt den „Hunde-Führer“ zum „Team-Führer“ und definiert darüber hinaus hundesportliche Leistung neu:
An Stelle betont formal ausgerichteter Beurteilung werden - im Sinne der „Mensch-Hund-Harmonie“ - „Qualitative Leistungsanteile“ betont.